Durchführungen

08.10. - 09.10.2018 in Berlin
13.03. - 14.03.2019 in Regensburg
08.07. - 09.07.2019 in Bonn

1.590,00 € netto

Virtualisierungstechnologien in der Analyse

- zweitägige Veranstaltung -

Im Zuge stetig zunehmender Konsolidierung ist Virtualisierung längst zum Standard in jedem Rechenzentrum geworden. Doch der Blick hinter die Kulissen offenbart einen rapide wachsenden Komplexitätsgrad, dessen Beherrschung ein tieferes Verständnis dieser Technologie erfordert. In diesem Seminar werden die Zusammenhänge zwischen Server, Netzwerk und Storage im Umfeld der Virtualisierung analysiert.


Servervirtualisierung

  • Was genau ist eigentlich Virtualisierung und was wird durch diese Technologie erreicht – und was nicht?
  • Was versteht man unter sog. „Typ-1“- und „Typ-2“-Hypervisor?
  • Wie sieht die grundsätzliche Architektur einer „Typ-1“- oder auch „Bare Metal“-Virtualisierungslösung aus (Hypervisor, virtueller Switch, HBA, Speicher, Treiber)?
  • Wie unterscheiden sich die zwei für Unternehmen relevante Virtualisierungslösungen VMware vSphere und Microsoft Hyper-V?
    • Architekturunterschiede
    • Funktionen
    • Lizenzmodelle
    • Management-Applikationen
  • Wie funktioniert das Verschieben von virtuellen Maschinen und Speicher zwischen physikalischen Hosts?
  • Was bedeuten Hochverfügbarkeit, Cluster-Mechanismen und Fehlertoleranz in der virtuellen Umgebung?
    • Welche technischen Anforderungen resultieren aus diesen Verfügbarkeitsmechanismen?
    • Für welche Anwendungen macht welcher Verfügbarkeitsmechanismus Sinn?

Netzanbindung

  • Wie erfolgt die Anbindung virtueller Maschinen an das RZ-Netz?
  • Welche Rolle spielt der virtuelle Switch?
  • Was leistet die Standardausführung der virtuellen Switches?
    • VLANs (Konzepte und Alternativen)
    • Link Aggregierung
    • Lastverteilung (Konzepte und Alternativen)
  • Wie viele Netzwerk-Schnittstellen werden für welche Aufgaben gebraucht?
  • Was bedeuten TCP-, iSCSI- und FCoE-Offloading für die Gesamtarchitektur?
  • Was leisten erweiterte Konzepte wie virtuelle Switches von Drittherstellern (z.B. Cisco Nexus 1000V), VEPA, SR-IOV, IEEE 802.1BR, VN-Link etc.?

Netzwerkvirtualisierung und SDN

  • Wo liegen die Grenzen der Servervirtualisierung? Neue Anforderungen durch Cloud Computing und mobile Endgeräte an mittelständische Rechenzentren
  • Neue Konzepte und Technologien zur Steuerung von Netzwerken:
    • Netzwerkvirtualisierung
    • SDN

Server-Hardware

  • Welche Hardware-Plattformen sind am Markt verfügbar (klassische Server vs. Blades)?
  • Wie kann der hohe Bedarf an Netzwerk-Schnittstellen für eine virtualisierte Umgebung durch Hardware-Virtualisierung in Blade-Architekturen befriedigt werden?
  • Wie trägt „Fabric I/O Virtualization“ zur Flexibilität bei der Netzanbindung von Blade-Architekturen bei?
  • Wie sind moderne Virtualisierungs-Cluster zu dimensionieren? Viele kleine oder wenige große Server?

Speicher

  • Welche Möglichkeiten gibt es zur SAN-Anbindung (Fibre Channel vs. iSCSI vs. FCoE vs. NFS)?
    • Technische Konzepte
    • Leistungsgrenzen im virtuellen Umfeld
    • Bewertung
  • Welche Alternativen gibt es, virtuelle Festplatten-Images einem Hypervisor bereitzustellen?
  • Welche Speicher-spezifischen Leistungsmerkmale bieten die Hypervisor?
  • Wann kann es hilfreich sein, den Speicher selbst zu virtualisieren?
    • Homogenisierung von Speicherumgebungen
    • Spiegelverfahren
    • Thin Provisioning
    • Lösungsansätze zur Speichervirtualisierung
    • Virtuelle Tape Libraries
  • Wie werden Disaster Recovery Szenarien in virtualisierten Umgebungen gelöst?
    • Synchrone Datenspiegelung
    • Aktiv-/Aktiv- vs. Aktiv-/Passiv-Betrieb auf Ebene der Virtualisierungs-Hosts und des Speichers
    • RZ-übergreifende Layer-2 Domänen
    • Bewegen virtueller Maschinen über lange Distanzen
  • Wie sehen Backup- & Restore-Konzepte in virtualisierten Umgebungen aus?

Sicherheit

  • Welchen Gefahren ist der Hypervisor ausgesetzt?
  • Welche organisatorischen und technischen Maßnahmen sind zur Absicherung virtualisierter Umgebungen zu ergreifen?
  • Welche unterschiedlichen Sicherheitsstufen gibt es für virtuelle Umgebungen und wann ist die Implementierung welcher Stufe ratsam?
  • Welche unterschiedlichen Virtualisierungsgrade gibt es und wie sind sie aus einer Sicherheitsperspektive zu bewerten?
  • Was bedeutet die Virtualisierung von Sicherheitskomponenten, wie z.B. Firewalls?
  • Worin bestehen Vorteile und Gefahren von Sicherheitskomponenten, die als virtuelle Maschine auf den Server Host Systemen implementiert sind?

In diesem Seminar lernen Sie

  • Was leisten die gängigen Hypervisor und Virtualisierungslösungen wie VMware vSphere und Microsoft Hyper-V?
  • Welche Technologien stehen zur Anbindung virtualisierter Server an das RZ-Netz zur Verfügung?
  • Wo liegen die Grenzen der klassischen Servervirtualisierung und was leisten erweiterte Konzepte wie Netzwerkvirtualisierung und SDN?
  • Welche Speichertechnologien stehen zur Auswahl und was bedeutet die Auslagerung von Speicher ins Netzwerk?
  • Welche Rolle spielen Virtualisierungstechnologien für Ihr Sicherheitskonzept?
  • Wie sehen moderne Desaster-Recovery- und Backup-Konzepte aus?

Auf Basis der aktuellen Anforderungen werden Virtualisierungstechnologien erläutert und in den Gesamtkontext einer zentralen RZ-Infrastruktur eingebettet. Anhand von Praxis-Beispielen aus dem Planungsalltag werden die technischen Details zusammen mit den Erfahrungen der Teilnehmer diskutiert.

Zielgruppe
Das Seminar wendet sich an Planer und Betreiber von Virtualisierungsumgebungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine Virtualisierungslösung neu aufbauen, eine bestehende Lösung umstrukturieren oder erweitern wollen oder ob Sie sich auf den aktuellen Stand der Technik bringen lassen wollen. Grundlegende Kenntnisse zu Virtualisierungstechniken sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. Vielmehr sind ein technisches Grundverständnis sowie Basiskenntnisse zu LAN- und SAN-Infrastrukturen wichtig.

Cornelius Höchel-Winter
Cornelius Höchel-Winter Zur Profilseite »

Das sagen unsere Teilnehmer
  • Lob: Inhalte sehr umfangreich und mit vielen Details und Tiefgang
  • Trockenes Thema anschaulich rübergebracht. Angenehme Dosis Flipchart-Einsatz. Sehr hilfreich war die weitestgehend durchgehende einheitliche Farb- und Formgebung für gleiche Elemente. Der Kurz-Rückblick auf das Thema des Vortages war auch gut und die Bespiele aus der Praxis
  • Sehr guter Überblick über alle Virtualisierungstechnologien
  • Klar strukturiert, allgemein verständlich, praxisnah, größtenteils herstellerunabhängig in den Architekturanschauungen, dennoch viele Lösungen beleuchtet, durchaus kritisch
  • Umfassende Betrachtung aller Themen der Virtualisierung. Sehr gute Diskussionsrunde mit praxisnahen Ansichten.
  • Das Thema noch besser darstellen und übermitteln zu wollen dürfte nur schwer möglich sein
  • Sehr guter Überblick und sehr gute Darstellung der Zusammenhänge sowie Klarheit bzgl. der Begriffsdefinitionen in der Virtualisierung
  • Realistische Bewertung der Einsatzszenarien, toll!
  • Gut: alle Aussagen wurden mit Praxisbeispielen hinterlegt
  • Um als Netzwerker einen groben Überblick über Virtualisierungstechniken auf  C/S-Seite zu bekommen, war dieses eine gute Veranstaltung
Die Teilnahmegebühr umfasst die folgenden Leistungen:
  • alle Vortragspräsentationen in elektronischer und in Papierform
  • ein Teilnahmezertifikat
  • ein gemeinsames Abendessen am ersten Veranstaltungstag
  • Mittagsmenüs inkl. Getränke an allen Veranstaltungstagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausensnacks während der Veranstaltung
Veranstaltungsorte und -zeiten:
Mercure Hotel MOA Berlin

Beginn am 08.10.2018 um 10:00, an allen Folgetagen um 9:00
Ende am 09.10.2018 um 16:00

Mercure Hotel Regensburg

Beginn am 13.03.2019 um 10:00, an allen Folgetagen um 9:00
Ende am 14.03.2019 um 16:00

Hilton Bonn

Beginn am 08.07.2019 um 10:00, an allen Folgetagen um 9:00
Ende am 09.07.2019 um 16:00

Detaillierte Informationen zum Hotel und zur Anreise entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Hotel-Link.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Während unserer Veranstaltungen stehen Ihnen begrenzte Zimmerkontingente in der Regel bis vier Wochen vor Veranstaltungstermin zu unseren mit dem Hotel vereinbarten Sonderpreisen zur Verfügung (Keine Tiefstpreis-Garantie). Bitte beachten Sie, dass insbesondere bei kurzfristigen Buchungen diese Preise nicht immer gewährt werden können oder das Veranstaltungshotel sogar ausgebucht sein kann. Gerne informieren wir Sie über die aktuellen Konditionen:

Mercure Hotel MOA Berlin

vom 07.10. bis 09.10.2018 Übernachtung inkl. Frühstück: 113,00 €/Nacht

Mercure Hotel Regensburg

vom 12.03. bis 14.03.2019 Übernachtung inkl. Frühstück: 89,10 €/Nacht

Hilton Bonn

vom 07.07. bis 09.07.2019 Übernachtung inkl. Frühstück: 143,00 €/Nacht

Falls die Zimmerbuchung durch uns veranlasst werden soll, vermerken Sie Ihren Zimmerwunsch bitte bei Ihrer Anmeldung. Die Buchung erfolgt dann im Namen und auf Rechnung des jeweiligen Teilnehmers/Auftragsgebers.

Wir empfehlen Ihnen, eine Kreditkarte mit sich zu führen oder dem Hotel die Kostenübernahme durch Ihr Unternehmen im Vorfeld zu bestätigen.

Sie finden diese Veranstaltung interessant? Vielleicht interessiert Sie auch

RZ-Kopplung: Georedundanz für Rechenzentren
12.11.18 in Stuttgart

Große Schadensereignisse, Ergebnisse von Audits, erhöhte Verfügbarkeitsanforderungen und regulatorische Vorgaben (KRITIS, BSI, BAFIN etc.) erzwingen Georedundanz für Rechenzentren. Für die Planung der Georedundanz werden besonderes Know-how und eine strategische Herangehensweise benötigt. In diesem Seminar werden die aktuellsten Technologien und Anforderungen im Zusammenhang mit georedundanten Rechenzentren und deren Kopplung vorgestellt und ein optimales Gesamtkonzept beschrieben.

IT-Infrastrukturen für das Gebäude der Zukunft
10.09.-11.09.18 in Bonn

Das Gebäude der Zukunft erfordert IT-Infrastrukturen, die Gewerk-übergreifend sind, die sowohl in der Datenverarbeitung als auch in der Klimatisierung, Zugangssicherung oder allgemeiner gesprochen der Gebäude-Automatisierung eingesetzt werden können. Diese Veranstaltung wendet sich an Planer aller Gewerke und bietet den idealen Blick über den Tellerrand, um zu einer erfolgreichen und wirtschaftlichen Gewerke-übergreifenden Planung zu kommen und einen langfristig flexiblen Betrieb eines neuen Gebäudes zu erreichen.

Sonderveranstaltung: Netzlösungen für Private Clouds mit Beispielen von Cisco und VMware
24.09.18 in Frankfurt a.M.

Diese Sonderveranstaltung befasst sich mit Lösungen für Rechenzentrumsnetze, die als Bestandteil von Private Clouds implementiert werden. Dabei wird auf die Unterschiede zwischen Software Defined Network (SDN) und Software Defined Data Center (SDDC) eingegangen. Am Beispiel der Lösungen Cisco ACI und VMware NSX wird die Antwort der führenden Hersteller auf Anforderungen der Betreiber von Private Clouds dargestellt.