Strahlenbelastung auf Mitarbeiter durch Funktechniken

- eintägige Veranstaltung -
Durchführung

05.12.2018 in Bonn

1.090,00 € netto

Der Arbeitsplatz ist heute ohne Mobilfunk, WLAN und andere Funktechniken kaum noch denkbar. Macht Funkstrahlung uns Menschen krank? Diese Frage lässt sich derzeit nicht beantworten. Aber wir können uns bereits heute auf verschiedene Weisen schützen. Arbeitgeber und -nehmer sollten sich auf entsprechende Maßnahmen einigen. Dieses Seminar steckt den Rahmen für eine mögliche Betriebsvereinbarung zum Strahlenschutz ab, sowohl in technischer als auch in rechtlicher Hinsicht.


Übersicht Funktechniken
• Wireless LAN, der Standard in Office, Produktion und Logistik
• Mobilfunk, der Standard in der Fläche
• Mobilfunkversorgung im Gebäude, auf Dauer unvermeidbar
• Schöne neue Welt: Smart Home und Smart Building
• Freisprechen und -hören mit Bluetooth
• Mikrowellenherde, Mikrophone, und was sonst noch alles funkt

Funkstrahlung, bedenklich oder doch nicht?
• Begriffsbestimmung: SAR-Werte und Leistungsflussdichten
• Pro und Contra: Studien zur Belastung durch Funkstrahlen
• Gesetzliche Grenzwerte oder Vorsorgewerte als Richtschur?
• Was kann der Planer zur Minimierung von Strahlung tun?
• Was kann der Anwender zur Minimierung seiner eigenen Belastung tun?

Rechtliche Rahmenbedingungen
• Gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte (z.B. 26. BImSchV), relevant oder nicht?
• Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV), anwendbar oder nicht?
• evtl. weitere rechtliche Grundlagen
• Muss das Unternehmen seine Mitarbeiter schützen, auch jenseits gesetzlicher Anforderungen?

Betriebsvereinbarung zum Strahlenschutz
• Braucht man eine Betriebsvereinbarung zur Begrenzung elektromagnetischer Felder?

Diskussion mit Teilnehmern

Wie selbstverständlich erobern Funktechniken unsere Welt. Waren früher nur Radio und Fernsehen wahrnehmbar, so dringen seit etwa 20 Jahren immer mehr Funktechniken in die Umgebung der Menschen ein. Dabei rücken die Sender immer näher an uns heran. Der nächste Mobilfunkmast steht nicht weit entfernt. Fast jeder Haushalt verfügt über einen WLAN-Router. Intelligente Geräte mit Internet-Anbindung umgeben uns, vom Lautsprecher bis zur Kaffeemaschine, natürlich per Funk angebunden. Und nicht zuletzt halten wir ständig unser Smartphone in Händen und stecken uns funkende Hörer in die Ohren.

Wir Menschen können Radiowellen weder sehen noch hören. Und die überwiegende Mehrheit von uns ist nicht in der Lage, sie zu erspüren. Dennoch, oder gerade deswegen, machen sich viele Menschen Sorgen, dass die dauernde Bestrahlung gesundheitsschädlich sein könnte. Zahlreiche Studien der vergangenen 20 Jahre haben versucht, das eine oder das andere zu beweisen. Entweder, dass unsere Gesundheit in Gefahr sei, oder dass man keinerlei Bedenken zu haben brauche. Eine klare Aussage gibt es nicht. Ungeachtet dessen erleben Menschen immer wieder subjektive Beeinträchtigungen in der Nähe von Funksendern, beispielsweise Schlafstörungen oder Kopfschmerzen.

Funktechniken erobern immer mehr auch das Arbeitsumfeld. In Produktionsumgebungen wird der Draht überall durch wartungsfreien Funk ersetzt und das Internet der Dinge bringt tausende zusätzliche Sensoren, die auch funken. Im Büro führen „New-Work-Konzepte“ zu einer freien Bewegung der Mitarbeiter von Ort zu Ort, je nach Art der gerade zu erledigenden Arbeit. Natürlich wird auch hier Funk gebraucht, wer will schon ständig nach einem Netzwerkkabel für sein Laptop suchen. Und natürlich nehmen die Mitarbeiter auch ihre Sorgen mit an den Arbeitsplatz. Kopfschmerzen und Schlafmangel sind am Ende sogar schädlich, nicht nur für den Mitarbeiter sondern auch für das Unternehmen.

An dieser Stelle setzt unsere eintägige Veranstaltung an. Wir möchten zunächst Begriffe aus der Welt der Funktechnik erläutern und darauf aufbauend die Grenzwerte benennen, die heute für Funkgeräte in unserer unmittelbaren Umgebung gelten. Wir glauben, dass das Vertrauen der Mitarbeiter in eine sichere Arbeitsumgebung dadurch gestärkt werden kann, dass man für eine deutliche Unterschreitung der Grenzwerte sorgt. Dabei spielen so genannte Vorsorgewerte eine wichtige Rolle. Letzten Endes wird es einen Pakt zwischen Mitarbeitern und Arbeitgebern geben, der sich in einer Betriebsvereinbarung zum Strahlenschutz ausdrückt. Den Rahmen für eine solche Vereinbarung möchten wir in unserer Veranstaltung abstecken, sowohl in technischer als auch in rechtlicher Hinsicht.

Zielgruppe:

Das Seminar richtet sich an Mitglieder der Geschäftsleitung, IT-Verantwortliche sowie Betriebs- oder Personalräte, die sich über die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für den Schutz ihrer Mitarbeiter vor Funkstrahlung informieren möchten.

 

Dr. Joachim Wetzlar
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Ulrich Emmert
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Die Teilnahmegebühr umfasst die folgenden Leistungen:
  • alle Vortragspräsentationen in elektronischer und in Papierform
  • ein Teilnahmezertifikat
  • Mittagsmenü inkl. Getränke
  • Erfrischungsgetränke und Pausensnacks während der Veranstaltung
Veranstaltungsort und -zeiten:
Hilton Bonn

Beginn am 05.12.2018 um 9:30
Ende am 05.12.2018 um 17:00

Detaillierte Informationen zum Hotel und zur Anreise entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Hotel-Link.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Während unserer Veranstaltungen stehen Ihnen begrenzte Zimmerkontingente in der Regel bis vier Wochen vor Veranstaltungstermin zu unseren mit dem Hotel vereinbarten Sonderpreisen zur Verfügung (Keine Tiefstpreis-Garantie). Bitte beachten Sie, dass insbesondere bei kurzfristigen Buchungen diese Preise nicht immer gewährt werden können oder das Veranstaltungshotel sogar ausgebucht sein kann. Gerne informieren wir Sie über die aktuellen Konditionen:

Hilton Bonn

vom 04.12. bis 05.12.2018 Übernachtung inkl. Frühstück: 143,00 €/Nacht

Falls die Zimmerbuchung durch uns veranlasst werden soll, vermerken Sie Ihren Zimmerwunsch bitte bei Ihrer Anmeldung. Die Buchung erfolgt dann im Namen und auf Rechnung des jeweiligen Teilnehmers/Auftragsgebers.

Wir empfehlen Ihnen, eine Kreditkarte mit sich zu führen oder dem Hotel die Kostenübernahme durch Ihr Unternehmen im Vorfeld zu bestätigen.

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