Preis

5.100,00 € netto

ComConsult Certified Voice Engineer

Wer in die Umsetzung von IP-Telefonie-Projekten einsteigt, bewegt sich schnell in zwei Welten. Nach wie vor ist klassisches TK-Wissen notwendig. Das beginnt bei den bekannten Leistungsmerkmalen, geht über die Gateways zum PSTN, über Rufnummernpläne, Voice-Anwendungen bis hin zu Spezialanwendungen. Gleichzeitig erfordert die Umsetzung von IP-Telefonie erhebliches IP-Wissen.

Zur Prüfung »



Wie ist die Ausbildung zum ComConsult Certified Voice Engineer aufgebaut?

Die Ausbildung basiert auf drei 3-tägigen Intensiv-Seminaren und einem optionalen 2-tägigen Basisseminar:

Zur Nachbereitung des Stoffes erhalten die Teilnehmer umfangreiches Lehrmaterial in Form von Ausbildungs-Büchern. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer im Vorfeld aller Seminare Zugang zu ausgewählten Videos von ComConsult-Study.tv.

Die drei Intensiv-Seminare führen stufenweise vom Einsteiger-Niveau ausgehend mit dem Seminar „IP-Telefonie und Unified Communications erfolgreich planen und umsetzen“ über die Seminare „Session Initiation Protocol SIP“ und „Umfassende Absicherung von Voice over IP und Unified Communications“. Sie sind im Inhalt genau aufeinander abgestimmt und vermitteln das notwendige Know-how nach dem neuesten Stand der Technik und sind absolut hersteller-neutral.

Nach dem Besuch der Seminare erfolgt die Abschlussprüfung zum ComConsult Certified Voice Engineer, die neben der schriftlichen Beantwortung vorgelegter Fragen auch eine mündliche Diskussion eines Fallbeispiels beinhaltet.

Motivation

  • IP-Adressen müssen vergeben werden, TFTP-Server eingerichtet und DHCP-Server konfiguriert werden
  • Das zentrale Element jeder IP-Telefonie-Lösung ist der Voice-Router, egal ob er als Registar, Call Manager oder wie auch immer bezeichnet wird. Dieser setzt immer mehr auf offenen Betriebssystemen auf und seine Architektur verschmilzt mit der des Betriebssystems. Speziell im Bereich ausfallsicherer und skalierbarer Architekturen ist das eindeutig. Der Trend geht weg von den herstellerspezifischen Spezialtechnologien und hin zur Nutzung offener Betriebssystem-Funktionen
  • Die Nutzung von Skripten und XML-Parameter-Dateien ist unvermeidbar
  • Die Integration ins Netzwerk erfordert detailliertes Wissen über VLANs, PoE, Switching, Layer2/3-Strukturen, Quality of Services
  • Die Schaffung einer sicheren Voice-Lösung geht nur in einem integrierten IT-Gesamtkonzept
  • Immer mehr Applikationen gehen in Richtung Kollaboration, die Integration des zugehörigen Softclients ins Betriebssystem führt zu einer Verschmelzung von IT und TK. Nichts macht dies mehr deutlich als der Ansatz von Microsoft mit seiner UCC und TK Ausrichtung und der Client-Integration in Office-Anwendungen

Die Entwicklung der technischen Architektur von Sprach-Lösungen entspricht genau diesem Bild. Die herstellerspezifischen und geschlossenen Architekturen öffnen sich in Form von Funktionsblöcken, die zunehmend aus einer Mischung aus offenen und geschlossenen Funktionen bestehen:

  • IP-optimierte Infrastrukturen im Kern (Netzwerke, IP-Dienste, Verzeichnisdienste, …)
  • Voice-Routing und Call-Management als zunehmend offener Funktionsblock, Gestaltung von Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit mit einer Mischung aus offenen und spezifischen Funktionen
  • Leistungsmerkmale als applikationsartiger Aufsatz auf das Basis-Call-Routing in einer Mischung aus genormten und herstellerspezifischen Modulen
  • Applikationen, zunehmend neutral von der darunterliegenden Sprach-Lösung

Die Beherrschung dieser Architektur, dieses Wandels weg von einer rein hersteller-spezifischen und hin zu einer gemischt offenen/geschlossenen Architektur erfordert ein neues Wissensprofil für Planer und Betreiber.

Aber auch Betreiber einer TK Lösung, die noch auf die alte Vermittlungstechnik setzen, müssen umdenken und sich mit VoIP auseinandersetzen. Durch die Ankündigungen der Netzbetreiber ihre PSTN und ISDN Infrastrukturen durch All-IP abzulösen, sind nun auch diese gezwungen ihre Bestandsanlagen für den VoIP Betrieb auszulegen um zukünftig noch einen Anschluss an das öffentliche Telefonnetz zu erhalten.

Ohne tiefer in die Details einzusteigen, wird hier schnell deutlich, dass ein neues Berufsbild entsteht. Die Planung und auch der Betrieb einer IP-Telefonie-Lösung erfordert ein Spezialwissen, das in dieser Form bisher nicht vorhanden ist.

Das Seminarplus-Konzept
Diese Seminare bringen spezielle Rahmenbedingungen mit sich:

  • Die Teilnehmer haben unterschiedliche Vorkenntnisse
  • Es gibt Sonderthemen, die nicht alle Teilnehmer betreffen
  • In der Umsetzung des Gelernten entstehen schnell weitere Fragen

Um dem gerecht zu werden, haben wir die Seminare in zwei Teile aufgeteilt. Damit integrieren wir Videos und Präsenzschulung in einem Seminar. Diese Aufteilung orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Forschung und ermöglicht sowohl einen optimalen Lernerfolg für die Teilnehmer als auch eine Anpassung an die unterschiedlichen Anforderungen der Teilnehmer:

1. Vorbereitung / Nachbereitung
In den Videos werden die notwendigen Grundlagen vorgestellt oder Zusatzinformationen gegeben, die in der Präsenzschulung nicht behandelt werden oder wurden.

2. Präsenzschulung
Videos beantworten keine Fragen: Aus diesem Grund werden die zentralen Inhalte der Schulung in einer zweitägigen Präsenzveranstaltung vermittelt.

Nachdem Sie die Kurse der Grundausbildung besucht haben, können Sie Ihre Ausbildung mit der Prüfung zum ComConsult Voice Engineer abschließen.

Die Prüfung ist im Rahmen der Zertifizierung kostenlos.

Prüfungsvorbereitung
Während dem Besuch der Seminare erhalten die Teilnehmer umfangreiches Arbeitsmaterial, das als Grundlage zur Vorbereitung auf die Prüfung dient. Des Weiteren dienen das Handbuch „IP-Telefonie – Grundlagen“ sowie die Technologie-Studie „Session Initiation Protocol: Funktionsweise, Einsatzszenarien,Vorteile und Defizite“, die alle Teilnehmer an der Zertifizierung gratis beim Besuch der Kurse erhalten, als Lektüre zur Vorbereitung auf die Prüfung.

Nach Besuch des ersten Kurses erhalten die Teilnehmer per email einen Fragenkatalog, der auch die Fragen der Prüfung beinhaltet.

Der Prüfungsablauf

  • Nach der schriftlichen Prüfung (Dauer 2 Stunden) werden die beantworteten Fragen von einem der Referenten umgehend ausgewertet. Die Teilnehmer gehen während der Auswertungszeit in die Kaffeepause.
  • Sollte in der schriftlichen Prüfung die erforderliche Punktezahl nicht erreicht worden sein, erfolgt im Anschluss an das Mittagessen eine mündliche Prüfung, die auch die Diskussion eines Fallbeispiels beinhaltet. In der Regel dauert die mündliche Prüfung nicht länger als eine halbe Stunde.
  • Die Prüfung findest grundsätzlich in Aachen statt.
Markus Geller
Markus Geller Zur Profilseite »

Leonie Herden
Leonie Herden Zur Profilseite »

Nils Wantia
Nils Wantia Zur Profilseite »

So gehen Sie bei der Buchung vor:

Buchen Sie zunächst hier das Komplettpaket „ComConsult Certified Voice Engineer“ für 5.100,– Euro. (Bestehend aus den Seminaren 1-3). Wenn Sie auch das optionale Basisseminar buchen, zahlen Sie zusätzlich nur 1.190,– € statt regulär 1.590,– €.

Buchen Sie dann in einem zweiten Schritt einzeln die drei oder vier Seminare der Ausbildung mit Ihrem Wunschtermin:

Wenn Sie die Prüfung ablegen möchten (im Preis inbegriffen), wählen Sie hier den Termin aus:
Zur Prüfung

 

Sie finden diese Veranstaltung interessant? Vielleicht interessiert Sie auch

Einsatz von Office 365 im Unternehmen 09.04.-10.04.19 in Düsseldorf

Microsoft Office ist schon lange bei der überwältigenden Mehrzahl von Unternehmen die führende Software-Suite von Büroanwendungen. Was bedeutet der Gang von Microsoft in die Cloud? Sicher ist, dass auch mit Office 365 Microsoft im Bereich Software as a Service (SaaS) einer der Marktführer ist. Gleichzeitig wird Office 365 aber gerade in der Einführungsphase maßlos unterschätzt. Aber Office 365 ist nicht einfach die nächste Version von Office 2016 oder Office 2019. Office 365 führt nicht nur eine ganze neue Kultur der Zusammenarbeit und Kommunikation im Unternehmen ein, sondern eröffnet Ihnen eine Reihe neuer Möglichkeiten zur Automatisierung und Integration weiterer Anwendungen und Informationsquellen aus dem Web und der Cloud. Office 365 hat damit unmittelbare Auswirkungen auf viele Ihrer Geschäftsprozesse.

Storage – aktuelle Technologien und ihr Einsatz im Unternehmen 13.05.-14.05.19 in Bonn

Der Speichermarkt befindet sich im Umbruch: Neue Flash-Speicher bieten bisher unerreichte Leistungsfähigkeit bei stetig sinkenden Investitions- und Betriebskosten. Durch die Virtualisierung von Direct Attached Storage steht mittlerweile eine ausgereifte Technologie zur Verfügung, die zu traditionellen Storage Area Networks konkurrenzfähig ist. Die Bereitstellung als Software Defined Storage im Umfeld von private Clouds und die Einbindung von Public Cloud Speicher gewinnt dabei an Bedeutung. Im Seminar werden die unterschiedlichen Technologien vorgestellt. Anwendungsoptimierte Speicherszenarien werden ebenso diskutiert wie die Einbindung der Datensicherung und die Migration von Altsystemen.

Rechenzentrumsdesign – Technologien neuester Stand 03.06.-05.06.19 in Bonn

Viele, teils revolutionäre Neuerungen führen aktuell dazu, dass Aufbau und Bereitstellung von Rechenzentrumsressourcen unter völlig neuen Gesichtspunkten zu betrachten sind. Angetrieben durch eine mittlerweile flächendeckende Server-Virtualisierung gewinnt die Idee eines „Software Defined Data Center“ zunehmendes Gewicht. Dadurch verändern sich sowohl die Ansprüche der Kunden als auch die eingesetzten Technologien der Betreiber. Das Seminar liefert eine Einschätzung aktueller und neuer RZ-Technologien und bietet Ihnen auf der Basis jahrzehntelanger Erfahrung bewährte Best-Practice-Hinweise.