ComConsult Certified Voice Engineer

Preis

5.100,00 € netto

Wer in die Umsetzung von IP-Telefonie-Projekten einsteigt, bewegt sich schnell in zwei Welten. Nach wie vor ist klassisches TK-Wissen notwendig. Das beginnt bei den bekannten Leistungsmerkmalen, geht über die Gateways zum PSTN, über Rufnummernpläne, Voice-Anwendungen bis hin zu Spezialanwendungen. Gleichzeitig erfordert die Umsetzung von IP-Telefonie erhebliches IP-Wissen.

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Mit der Ablösung der alten Telefontechnik und der Einführung moderner Unified-Communications-Architekturen in den Unternehmen ist ein neues Berufsbild entstanden. Die Planung und der Betrieb einer IP-Telefonie-Lösung erfordert ein Spezialwissen, das bei vielen Mitarbeitern nicht oder nicht ausreichend vorhanden ist. Dem bisherigen IT-Spezialisten fehlt das TK-Wissen, dem TK-Spezialisten das IT-Wissen.

Hier setzt unsere Ausbildung zum ComConsult Certified Voice Engineer an.

Im Einzelnen besteht die Ausbildung aus folgenden Seminaren:

Die Zertifizierung ist mit einer Abschlussprüfung verbunden.

Basierend auf der Projekterfahrung der letzten Monate und Jahre wurde diese Zertifizierung so angelegt, dass sie ein Praxis-erprobtes Hersteller-neutrales Wissen vermittelt. Sie liefert das optimale Fundament für erfolgreiche Projekte und stellt einen wesentlichen Baustein der beruflichen Weiterentwicklung da.

Motivation

  • IP-Adressen müssen vergeben werden, TFTP-Server eingerichtet und DHCP-Server konfiguriert werden
  • Das zentrale Element jeder IP-Telefonie-Lösung ist der Voice-Router, egal ob er als Registar, Call Manager oder wie auch immer bezeichnet wird. Dieser setzt immer mehr auf offenen Betriebssystemen auf und seine Architektur verschmilzt mit der des Betriebssystems. Speziell im Bereich ausfallsicherer und skalierbarer Architekturen ist das eindeutig. Der Trend geht weg von den herstellerspezifischen Spezialtechnologien und hin zur Nutzung offener Betriebssystem-Funktionen
  • Die Nutzung von Skripten und XML-Parameter-Dateien ist unvermeidbar
  • Die Integration ins Netzwerk erfordert detailliertes Wissen über VLANs, PoE, Switching, Layer2/3-Strukturen, Quality of Services
  • Die Schaffung einer sicheren Voice-Lösung geht nur in einem integrierten IT-Gesamtkonzept
  • Immer mehr Applikationen gehen in Richtung Kollaboration, die Integration des zugehörigen Softclients ins Betriebssystem führt zu einer Verschmelzung von IT und TK. Nichts macht dies mehr deutlich als der Ansatz von Microsoft mit seiner UCC und TK Ausrichtung und der Client-Integration in Office-Anwendungen

Die Entwicklung der technischen Architektur von Sprach-Lösungen entspricht genau diesem Bild. Die herstellerspezifischen und geschlossenen Architekturen öffnen sich in Form von Funktionsblöcken, die zunehmend aus einer Mischung aus offenen und geschlossenen Funktionen bestehen:

  • IP-optimierte Infrastrukturen im Kern (Netzwerke, IP-Dienste, Verzeichnisdienste, …)
  • Voice-Routing und Call-Management als zunehmend offener Funktionsblock, Gestaltung von Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit mit einer Mischung aus offenen und spezifischen Funktionen
  • Leistungsmerkmale als applikationsartiger Aufsatz auf das Basis-Call-Routing in einer Mischung aus genormten und herstellerspezifischen Modulen
  • Applikationen, zunehmend neutral von der darunterliegenden Sprach-Lösung

Die Beherrschung dieser Architektur, dieses Wandels weg von einer rein hersteller-spezifischen und hin zu einer gemischt offenen/geschlossenen Architektur erfordert ein neues Wissensprofil für Planer und Betreiber.

Aber auch Betreiber einer TK Lösung, die noch auf die alte Vermittlungstechnik setzen, müssen umdenken und sich mit VoIP auseinandersetzen. Durch die Ankündigungen der Netzbetreiber ihre PSTN und ISDN Infrastrukturen durch All-IP abzulösen, sind nun auch diese gezwungen ihre Bestandsanlagen für den VoIP Betrieb auszulegen um zukünftig noch einen Anschluss an das öffentliche Telefonnetz zu erhalten.

Ohne tiefer in die Details einzusteigen, wird hier schnell deutlich, dass ein neues Berufsbild entsteht. Die Planung und auch der Betrieb einer IP-Telefonie-Lösung erfordert ein Spezialwissen, dass in dieser Form bisher nicht vorhanden ist.

Nachdem Sie die Kurse der Grundausbildung besucht haben, können Sie Ihre Ausbildung mit der Prüfung zum ComConsult Voice Engineer abschließen.

Die Prüfung ist im Rahmen der Zertifizierung kostenlos.

Prüfungsvorbereitung
Während dem Besuch der Seminare erhalten die Teilnehmer umfangreiches Arbeitsmaterial, das als Grundlage zur Vorbereitung auf die Prüfung dient. Des Weiteren dienen das Handbuch „IP-Telefonie – Grundlagen“ sowie die Technologie-Studie „Session Initiation Protocol: Funktionsweise, Einsatzszenarien,Vorteile und Defizite“, die alle Teilnehmer an der Zertifizierung gratis beim Besuch der Kurse erhalten, als Lektüre zur Vorbereitung auf die Prüfung.

Nach Besuch des ersten Kurses erhalten die Teilnehmer per email einen Fragenkatalog, der auch die Fragen der Prüfung beinhaltet.

Der Prüfungsablauf

  • Nach der schriftlichen Prüfung (Dauer 2 Stunden) werden die beantworteten Fragen von einem der Referenten umgehend ausgewertet. Die Teilnehmer gehen während der Auswertungszeit in die Kaffeepause.
  • Sollte in der schriftlichen Prüfung die erforderliche Punktezahl nicht erreicht worden sein, erfolgt im Anschluss an das Mittagessen eine mündliche Prüfung, die auch die Diskussion eines Fallbeispiels beinhaltet. In der Regel dauert die mündliche Prüfung nicht länger als eine halbe Stunde.
  • Die Prüfung findest grundsätzlich in Aachen statt.

So gehen Sie bei der Buchung vor:

Buchen Sie zunächst hier das Komplettpaket „ComConsult Certified Voice Engineer“ für 5.100,– Euro. (Bestehend aus den Seminaren 1-3). Wenn Sie auch das optionale Basisseminar buchen, zahlen Sie zusätzlich nur 1.190,– € statt regulär 1.590,– €.

Buchen Sie dann in einem zweiten Schritt einzeln die drei oder vier Seminare der Ausbildung mit Ihrem Wunschtermin:

Wenn Sie die Prüfung ablegen möchten (im Preis inbegriffen), wählen Sie hier den Termin aus:
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