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Home -> Veranstaltungen -> Seminare -> Sicherheit in IT und Netzwerken -> Sicherheitsmanagement mit BSI-Grundschutzmethodik/ ISO 27001

Sicherheitsmanagement mit BSI-Grundschutzmethodik/ ISO 27001

Termine für das Jahr 2010
Termin Hotel Veranstaltungsort Veranstaltungskürzel
08.11. - 10.11.10 Maritim Hotel in Königswinter 101108SICHBSI
 
Termine für das Jahr 2011
Termin Hotel Veranstaltungsort Veranstaltungskürzel
28.03. - 30.03.11 Hilton in Bonn 110328SICHBSI
06.06. - 08.06.11 InterCityHotel Nürnberg in Nürnberg 110606SICHBSI
10.10. - 12.10.11 park inn in Berlin 111010SICHBSI


Referenten
Dipl.-Inform. Oliver Flüs

Dr. Simon Hoff


Kosten: 
€ 1.690,-- zzgl. MwSt.

Zeiten: Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und endet am letzten Tag um 15:00 Uhr.

Zielgruppe
Dieses Seminar bereitet angehende Sicherheitsbeauftragte auf ihre Aufgaben vor, zeigt IT-Leitern, IT-Administratoren oder internen Revisoren einen Weg zur Prüfung oder Gestaltung von Konzepten, Implementierungen und Betrieb unter Sicherheitsgesichtspunkten auf und hilft allen angesprochenen Funktionsträgern, ihre Rolle im Rahmen eines Sicherheitsmanagement-Prozesses zukünftig konform zu IT-Grundschutz und ISO 27001 wahrzunehmen.

Kurzbeschreibung
Informationssicherheit ist heutzutage ein Muss, sei es aus rechtlichen oder wettbewerbstechnischen Gründen. Den vielfältigen „Compliance“-Ansprüchen gesellt sich der Aspekt einer Konformität zu BSI-Methodik bzw. ISO 27001 hinzu und die Anforderung, sich an den zugehörigen Kontrollfragen und Maßnahmenkatalogen erfolgreich messen zu können. Längst sind ISO 27001 und BSI-IT-Grundschutz nicht mehr nur eine Möglichkeit, sich „werbewirksam“ zertifizieren zu lassen. Vielfach liefert ihre Anwendung die erwartet plausible Antwort auf die Frage nach Erreichung eines „best-practice“-Mindest-Sicherheitsniveaus oder nach angemessenem (!) Sicherheitsaufwand bei erhöhtem Sicherheitsbedarf. So nützlich diese Hilfestellung bei Aufbau und Aufrechterhaltung der nötigen Sicherheit sind, so sehr kann bei mangels Erfahrung „ungeschickter“ Anwendung ein enormer, vermeidbarer Arbeitsaufwand entstehen. Erfahrungen aus ComConsult-Projekten zur Anwendung der Methoden und Werkzeuge, mit und ohne abschließender Zertifizierung, können und sollen hier helfen.

In diesem Seminar lernen Sie
 die Methodik der BSI-Standards 100-1 - 100-3 anzuwenden
 die Rolle eines Sicherheitsbeauftragten bzw. eines Sicherheitsmanagement-Teams mit Leben zu füllen
 wie man auf dieser Basis ein Sicherheitsmanagement aufbaut
 wie man mit Hilfe der BSI-Methodik und der Grundschutzkataloge das erreichte Sicherheitsniveau bewertet
   und ggf. optimiert
 wie die Methodik in Fällen funktioniert, in denen die Grundschutzkataloge nicht ausreichen
 wie die IT-Grundschutzmethodik mit ITIL, internem Qualitätsmanagement u.Ä. harmonisch kombinierbar ist
 wie Baustein "Datenschutz" und Standard 100-4 Notfallmanagement die Grundschutzkataloge abrunden
 wie und wo Werkzeuge (GSTOOL, Verinice u.Ä.) unterstützen können
 neue IT-Lösungen sicherheitstechnisch mittels Grundschutzmethodik konzipiert und
   in den Betrieb eingeführt werden können.

Zum Inhalt
ISMS als Teil eines bewussten Risikomanagement
 Beispiele für Risikomanagement-Systeme und –auflagen
 Typische Elemente eines bewussten Risikomanagements
 Bedienung dieser Elemente durch ISO 27001 bzw. BSI-Standards
 Analysephasen nach BSI-IT-Grundschutzmethodik
 Change Management und Sicherheitsmanagement
 Sicherheitsmanagement benötigt einen „Prozess“: P-D-C-A-Modell nach ISO 27001 / BSI-Standard 100-2

Übergreifende Aspekte des Sicherheitsmanagements
 Grundwerte der Sicherheit, Sicherheitsziele
 Sicherheit durch Gesamtpakete aus technischen und organisatorischen Maßnahmen
 ohne Rückendeckung „von oben“ funktioniert Sicherheit nicht
 abgestimmte Gesamtpakete nur durch „Organisation“ des Sicherheitsmanagement
 vom Management bis zum IT-Nutzer: jeder muss mitwirken - aber wie?

ISO-Standards und BSI-Methodik als Anleitung
 Verhältnis von ISO 27001 und BSI-Standards zueinander
 ITIL als Gestaltungshilfe einsetzen – ohne unnötige Blindleistung, weil abgestimmt
 ISO 27001 und BSI-GS-Kataloge, Schicht 1 „übergreifende Aspekte“
 Ausblick auf Themenschwerpunkt Notfallmanagement (BSI-Standard 100-4)

Übergreifendes: typische Referenzdokumente mit Sicherheitsrelevanz
 Dokumentensystem zum ISMS - konform zu BSI-Bausteinen, praktikabler Aufwand
 Explizite Forderungen gemäß Bausteinen „Sicherheitsmanagement“ und „Organisation“
 Details zur Organisation des Sicherheitsmanagement gemäß BSI-Standards
 Aufgaben von Sicherheitsbeauftragtem und ggf. eines Sicherheitsmanagement-Teams
 Outsourcing im Sicherheitsmanagement?!
 Inhalte einer Sicherheitsleitlinie
 Umsetzung im Alltag: Gesamtheit sicherheitsrelevanter Dokumentation

BSI-Grundschutzmethodik in der Praxis - Teil 1
 Systematische Darstellung der Methodik
 Ablauf der Analyse im Gesamtüberblick
 Anwendungsszenarien: ISMS für Gesamtumgebung vs. Sicherheitskonzept für bestimmten IT-Service
   in grundschutzkonformer Umgebung
 Strukturanalyse, insbesondere: Abgrenzung, Objekte, Abhängigkeiten, bereinigter Netzplan
 Strukturanalyse: Hilfsmittel zur (Vor-)Erfassung, Tipps zur Objektbenennung
 Netzplan: die Übersicht behalten, alltagstaugliche Gestaltung
 Schutzbedarfsfeststellung: Vorgehensweise, Beteiligte und Hilfen zur Durchführung
 Schutzbedarfsfeststellung: „Vererbung“ im Sinne festgestellter Abhängigkeiten, Regeln
 Modellierung, systematische Lagebestimmung mittels Grundschutz-Basis-Check
 Option Tooleinsatz zur Verringerung des Aufwands/ zur Erleichterung der Zielkontrolle und
   Überwachung notwendiger Anpassungsarbeiten (mit erster Demo)
 Ausblick auf ggf. notwendige Folgeschritte und deren Aufwand zur Bewältigung

Spezialthema: (Baustein) Datenschutz
 Vorstellung des Bausteins
 Hinweise zu im Umgang mit IT/ Informationssicherheit relevanten Aspekten in der Praxis
 Berücksichtigung formaler Detailanforderungen („Grundwerte des Datenschutzes“)
   z.B. gemäß Landesdatenschutz-Gesetzgebung bei Anwendung der Grundschutzmethodik

Spezialthema: Notfallmanagement/ Notfallvorsorge und Informationssicherheit
 Motivation, Situation im IT-Umfeld
 BSI-Standard 100-4: Einordnung, Abgrenzung, Begrifflichkeiten
 Baustein Notfallvorsorgekonzept
 (Anforderungen an) Dokumentation zum Notfallmanagement
 Details zur Organisation des Notfallmanagement gem. BSI-Standard
 Business Impact Analyse nach BSI-Standard 100-4  « ISMS
 weitere Aspekte/ Anregungen aus BSI-Standard 100-4
 Teilbeitrag zur Notfallvorsorge im IT-Bereich: Rollen(verteilung), Notfallprozess und deren Festschreibung
   in einem Notfallhandbuch IT
 Sicherheitsvorfälle mit (möglichem) Notfallcharakter: keine abweichende Organisation,
   sondern Behandlung als mögliche/ reduzierte Ausprägung zum Notfallprozess
 Notfallvorsorge: Notfallpläne, Ausweich- und Notbetriebsüberlegungen, Reserveteilhaltung, Supportverträge,
   usw. mit Praxistipps
 Notfallübungen „mit Plan“
 Notfallvorsorge: fest im Change Management verankern

BSI-Grundschutzmethodik in der Praxis - Teil 2
 Ergänzende Sicherheitsanalyse - wann, durch wen und wie?
 Risikoanalyse nach BSI-Standard 100-3, Berücksichtigung von ISO 27005:2008 als Hinweisgeber
 insbesondere: bewusste Risikoübernahme und Risikotransfer als Optionen
 Hinweise/ Beispiele, insb.: Quellen für umgebungsspezifische Maßnahmenfindung für
   besondere Risiken/ Gefährdungen und erhöhten Schutzbedarf
 Dokumentation - für Entscheidungsfindung und Ergebnis
 Option Dokumentation per Tool

Zertifizierung(sverfahren) - Kurzeinführung
 Vorgesehener Ablauf gemäß BSI bzw. ISO
 Erfahrungen bzgl. Aufwand und Zeitrahmen für die Vorbereitung
 Praxiserfahrung: worauf Auditoren insbesondere achten
 Alternative bzw. vorbereitender Selbsttest: „interne“ Audits zur Standortbestimmung im Rahmen
   des eigenen Risiko- und Sicherheitsmanagement

(weitere) Praxisaspekte, Ausblick auf absehbare Ergänzungen der Grundschutzkataloge, u.Ä.












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