Der Inhalt im Detail:
was aus Sicht einer VoIP-Lösung zu einer IP-Infrastruktur gehört
welche besonderen Anforderungen eine Telefonie-Lösung an die IP-Infrastruktur stellt
wie in modernen LANs Layer 2- und IP-intelligente Netzkomponenten zusammenarbeiten
welche Strukturierung man in einem auch für Datenkommunikation geeigneten Netz vorfindet
wie ein einzelnes IP-Paket von einem Telefonie-Gerät zum anderen kommt
welche Protokolle dabei im Spiel sind und was man hierzu konfigurieren muss, inklusive notwendiger Grundlagen für Fehlersuche in diesem Bereich
wie IP-Adressen und Konfigurationen in der Praxis verwaltet werden, inklusive Verfügbarkeitssicherung für die entsprechenden Geräte
wie IP-intelligente Netzkomponenten die notwendige Netzverfügbarkeit sichern
wie typische Phasen in einer VoIP-„Sitzung“ und die zugehörigen Protokolle aussehen
welche besonderen Anforderungen an den IP-Pakettransport eine qualitativ gute IP-Telefonie erfüllen muss
welche IP-basierten Mechanismen hier helfen, was die Telefonie-Lösung selbst an Beiträgen leistet
inwieweit und wie IP-basiert sinnvoll Quality of Service-Beiträge geleistet bzw. gesteuert werden
inwieweit Angriffe auf IP-Lösungen auch ein Thema für VoIP darstellen
die derzeitige Problematik mobiler Telefonerweiterungen von VoIP-Lösungen.
Alle Seminarinhalte werden von einem Referenten mit hoher Praxiserfahrung betreut. Ziel ist dabei bewusst, statt einer umfassenden Theorieschulung gezielt die Aspekte vorzustellen und unter Praxis-relevanten Gesichtspunkten zu beleuchten, die erfahrungsgemäß aus Sicht einer IP-basierten Telefonielösung wichtig sind.
Zum Inhalt
Einführung
Telefonat im IP-Netz: was läuft ab?
Instanzen: wo kommen Standards und Adressen her?
Protokollfamilie/ was wird in welchen gezeigten Schritten gebraucht
zu lösende Aufgabenstellung für „funktionierendes“ VoIP
Layer 2-Netze als Basis für IP-Kommunikation
Netzkomponenten: Abgrenzung nach Layer 2- bzw. IP-Intelligenz
Broadcast-Domänen: Notwendigkeit zur Strukturierung
Layer 2-VLANs – Trennung auf Layer 2, Kopplung über IP
IP-Adressierung
Adressierung im Überblick: Adressklassen, Schreibweisen
Subnetze und Subnetzmasken: Grundprinzip
Nutzungsbereiche von Adressen: registrierte, private, reservierte, „illegale“ Adressen
das Telefon zieht um - Konsequenzen für seine IP-Identität?!
benötigte Adressen für Telefonie: Menge, registrierte Adressen?!
Das IP-Protokoll und zugehörige Hilfsprotokolle
Paketaufbau, welche Felder sind wichtig, was sagen sie aus
Zerlegung von Paketen durch IP-Komponenten: Fragmentierung und ihre Nachteile
Routing: wie werden Wege in IP-Netzen „gefunden“? Wer macht was: der Sender/ die Netzkomponenten?
Notwendige Zusatzdienste
IP-Management mittels DNS und DHCP aus Sicht von Voice-Lösungen
Zeitsynchronisation über NTP
Verfügbarkeit von IP-Infrastrukturen
Wegeredundanzen: dynamisches Routing „schaltet selbständig um“
DNS/DHCP: Ausfallsicherheit durch Redundanzen
DNS/ DHCP: Restrisikominimierung durch geschickte Serverpositionierung
Rufnummern in der IP Welt / ENUM
Was sind SIP URI’s?
Mapping von e.164 mittels DNS
Sprachkommunikation als „Netzwerk-Applikation“
Typische Phasen bei einem Telefongespräch
Beispielablauf einer VoIP-„Sitzung“
das SDP-Protokoll
SIP: Begriffe, typische Gesprächsphasen und SIP
SIP-Nachrichten: Format, wichtige Nachrichtentypen und Statusangaben
Performance- und Qualitätsanforderungen von VoIP-Lösungen an die IP-Infrastruktur
Übertragungsdauer / delay: Anforderungen
andere typische Qualitätsparameter und Werte
Zielkonflikt / Tuning-Aufgabe: Optimierung von delay vs. Optimierung im QoS-Bereich
Transportssicherung bei Sprachkommunikation über IP
Adressierung: Ports
Aufgaben: Sicherung von Verlässlichkeit, Engpassbehandlung / -vermeidung
TCP: Einführung, Kurzüberblick, Bewertung der Eignung für Sprachkommunikation
UDP: Funktionsumfang, was kommt der Telefonie entgegen, was fehlt
TCP/IP und Netzwerk-Performance
Hat VoIP ein Bandbreitenproblem?
Echtzeitanforderungen durch Telefonie
RTP, RTCP als Protokolle hierzu
QoS: Möglichkeiten und Grenzen von IP, Bedarf bei VoIP
TCP/IP und Sicherheit aus Sicht der Telefonie
IP, IP-basierte Protokolle und Dienste und ihre „Sicherheitseigenschaften“
Angriffsformen mit möglicher Relevanz für IP-Telefonie
typische produktspezifische Schwachstellen
Telefonieren durch Sicherheitsbarrieren
Mobilität
Aufgabenstellung: Erweiterung von VoIP-„Anlagen“ um mobile Telefonieendgeräte
WLANs als Basis
mobile IP
DECT over IP |