VoIP-Seminar:
IP-Wissen für TK-Mitarbeiter

was Sie für IP-Telefonie über IP wissen müssen

 
Dieses Seminar vermittelt kompakt und effizient das IP-Wissen, das TK-Mitarbeiter ohne Vorkenntnisse zur Planung und zum Betrieb von IP-basierten Telefonie-Lösungen benötigen.
 
 
Termine
02.02. - 03.02.09  Maritim Hotel in Bonn
04.05. - 05.05.09  Maritim Hotel in Königswinter
07.09. - 08.09.09  Novotel Aachen City in Aachen
09.11. - 10.11.09  Maritim Hotel in Königswinter
 
Anfangs- und Endzeiten
Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und endet am letzten Tag um 16:00 Uhr.
 
Kosten
€ 1.390,- zzgl. MwSt.


ComConsult Certified Voice Engineer
Dieses Seminar ist optionaler Bestandteil der Ausbildung zum
„ComConsult Certified Voice Engineer“ und kann zusätzlich zum Basis-Paket
zum Sonderpreis von 990,-- Euro zzgl. MwSt. gebucht werden.
 
 Nähere Informationen zu dieser Ausbildung erhalten Sie hier.

Referent
Markus Geller
  Seminarprospekt

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Der Inhalt im Detail 
 
Wer IP-Telefonie-Lösungen umsetzen will, muss sich mit der Frage der geeigneten IP-Infrastruktur befassen.

Dies betrifft:
 Die benötigte Komponenten zur IP Telefonie
 Die Zuweisung von IP-Adressen zu Telefonen, Faxgeräten
   und Gateways
 Die Festlegung von Namen und die Auflösung im DNS
 Die Einrichtung von DHCP zum Boot der Telefone und
   zur gleichzeitigen Zuweisung des Bootservers
 Die Bereitstellung eines FTP oder TFTP-Servers
   mit Boot-Konfigurationsdateien

Schnell wird man dabei auf mögliche Probleme oder Fragen stoßen:
 Wie sieht der Aufbau einer VoIP Lösung in der Praxis aus?
 Sollen feste oder variable IP-Adressen vergeben werden?
 In welchem Zusammenhang stehen IP-Adressen und
   DNS-Namen mit Rufnummern und Rufnummer-Plänen?
 Was passiert, wenn Rufnummern oder IP-Adressen oder
   Namen geändert werden sollen/müssen?
 Wie passt das bisherige IP-Adressschema auf die Telefonie-Situation?
 Was bedeutet die Vergabe von Namen, wie korrespondiert
   das mit DNS und was muss bei der evtl gegebenen Einbindung
   in übergeordnete Namensdienste beachtet werden?
 Wie muss ggf der vorhandene DHCP-Server erweitert oder
   parametriert werden, um die notwendigen Parameter
   zum Boot der Telefone zu übermitteln?
 Wie kann ein sinnvolles Change-Management realisiert werden,
   wenn bei Umzügen, Deinstallationen, Neuinstallationen von
   Telefonen IP-Adressen und DNS-Namen geändert werden?
 Wie wird die DNS-Namensvergabe und die IP-Adresszuordnung
   bei einem Softclient realisiert
 Reicht die bisherige Struktur von DNS- und DHCP-Servern aus,
   um die neue Welt der Telefonie einzubinden?
 Wie kann eine Standort-übergreifende Verwaltung von IP-Adressen
   und Namen so realisiert werden, dass keine Probleme entstehen?
 Wie verfügbar muss die Lösung sein, besteht hier Bedarf,
   die bestehende Lösung zu überarbeiten?
 Welche Bedeutung hat NAT und die gesamte Firewall-Situation
   für die Lösung?
 Welcher Zusammenhang besteht zu Sicherheits-Lösungen
   allgemeiner Art, wie erfolgt die Zuweisung von Telefonen und
   anderen Geräten zu Benutzergruppen im sicherheitstechnischen Sinne?

Diese nicht vollständige Liste zeigt, dass insbesondere auf den bisherigen TK-Planer und -Betreiber wichtige Fragen zukommen, die detailliertes IP-Wissen erfordern.

 
Zum Inhalt
 
Der Inhalt im Detail:
 was aus Sicht einer VoIP-Lösung zu einer IP-Infrastruktur gehört
 welche besonderen Anforderungen  eine Telefonie-Lösung an
   die IP-Infrastruktur stellt
 wie in modernen LANs Layer 2- und IP-intelligente Netzkomponenten
   zusammenarbeiten
 welche Strukturierung man in einem auch für Datenkommunikation
   geeigneten Netz vorfindet
 wie ein einzelnes IP-Paket von einem Telefonie-Gerät zum anderen kommt
 welche Protokolle dabei im Spiel sind und was man hierzu konfigurieren muss,
   inklusive notwendiger Grundlagen für Fehlersuche in diesem Bereich
 wie IP-Adressen und Konfigurationen in der Praxis verwaltet werden, 
   inklusive Verfügbarkeitssicherung für die entsprechenden Geräte
 wie IP-intelligente Netzkomponenten die notwendige Netzverfügbarkeit sichern
 wie typische Phasen in einer VoIP-„Sitzung“ und die zugehörigen
   Protokolle aussehen
 welche besonderen Anforderungen an den IP-Pakettransport eine
   qualitativ gute IP-Telefonie erfüllen muss
 welche IP-basierten Mechanismen hier helfen, was die Telefonie-Lösung
   selbst an Beiträgen leistet
 inwieweit und wie IP-basiert sinnvoll Quality of Service-Beiträge geleistet
   bzw. gesteuert werden
 inwieweit Angriffe auf IP-Lösungen auch ein Thema für VoIP darstellen
 die derzeitige Problematik mobiler Telefonerweiterungen von VoIP-Lösungen.

Alle Seminarinhalte werden von einem Referenten mit hoher Praxiserfahrung betreut.  Ziel ist dabei bewusst, statt einer umfassenden Theorieschulung gezielt die Aspekte vorzustellen und unter Praxis-relevanten Gesichtspunkten zu beleuchten, die erfahrungsgemäß aus Sicht einer IP-basierten Telefonielösung wichtig sind.

Zum Inhalt

Einführung
 Telefonat im IP-Netz: was läuft ab?
 Instanzen: wo kommen Standards und Adressen her?
 Protokollfamilie/ was wird in welchen gezeigten Schritten gebraucht
 zu lösende Aufgabenstellung für „funktionierendes“ VoIP

Layer 2-Netze als Basis für IP-Kommunikation
 Netzkomponenten: Abgrenzung nach Layer 2- bzw. IP-Intelligenz
 Broadcast-Domänen: Notwendigkeit zur Strukturierung
 Layer 2-VLANs – Trennung auf Layer 2, Kopplung über IP

IP-Adressierung
 Adressierung im Überblick: Adressklassen, Schreibweisen
 Subnetze und Subnetzmasken: Grundprinzip
 Nutzungsbereiche von Adressen: registrierte, private, reservierte,
   „illegale“ Adressen
 das Telefon zieht um - Konsequenzen für seine IP-Identität?!
 benötigte Adressen für Telefonie: Menge, registrierte Adressen?!

Das IP-Protokoll und zugehörige Hilfsprotokolle
 Paketaufbau, welche Felder sind wichtig, was sagen sie aus
 Zerlegung von Paketen durch IP-Komponenten: Fragmentierung
   und ihre Nachteile
 Routing: wie werden Wege in IP-Netzen „gefunden“? Wer macht was:
   der Sender/ die Netzkomponenten?

Notwendige Zusatzdienste
 IP-Management mittels DNS und DHCP aus Sicht von Voice-Lösungen
 Zeitsynchronisation über NTP

Verfügbarkeit von IP-Infrastrukturen
 Wegeredundanzen: dynamisches Routing „schaltet selbständig um“
 DNS/DHCP: Ausfallsicherheit durch Redundanzen
 DNS/ DHCP: Restrisikominimierung durch geschickte Serverpositionierung

Rufnummern in der IP Welt / ENUM
 Was sind SIP URI’s?
 Mapping von e.164 mittels DNS

Sprachkommunikation als „Netzwerk-Applikation“
 Typische Phasen bei einem Telefongespräch
 Beispielablauf einer VoIP-„Sitzung“
 das SDP-Protokoll
 SIP: Begriffe, typische Gesprächsphasen und SIP
 SIP-Nachrichten: Format, wichtige Nachrichtentypen und Statusangaben

Performance- und Qualitätsanforderungen von VoIP-Lösungen an die IP-Infrastruktur
 Übertragungsdauer / delay: Anforderungen
 andere typische Qualitätsparameter und Werte
 Zielkonflikt / Tuning-Aufgabe: Optimierung von delay vs.
   Optimierung im QoS-Bereich

Transportssicherung bei Sprachkommunikation über IP
 Adressierung: Ports
 Aufgaben: Sicherung von Verlässlichkeit, Engpassbehandlung / -vermeidung
 TCP: Einführung, Kurzüberblick, Bewertung der Eignung für Sprachkommunikation
 UDP: Funktionsumfang, was kommt der Telefonie entgegen, was fehlt

TCP/IP und Netzwerk-Performance
 Hat VoIP ein Bandbreitenproblem?
 Echtzeitanforderungen durch Telefonie
 RTP, RTCP als Protokolle hierzu
 QoS: Möglichkeiten und Grenzen von IP, Bedarf bei VoIP

TCP/IP und Sicherheit aus Sicht der Telefonie
 IP, IP-basierte Protokolle und Dienste und ihre „Sicherheitseigenschaften“
 Angriffsformen mit möglicher Relevanz für IP-Telefonie
 typische produktspezifische Schwachstellen
 Telefonieren durch Sicherheitsbarrieren

Mobilität
 Aufgabenstellung: Erweiterung von VoIP-„Anlagen“ um
   mobile Telefonieendgeräte
 WLANs als Basis
 mobile IP
 DECT over IP