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NEU! ComConsult Certified Voice Engineer

 
Wer in die Umsetzung von IP-Telefonie-Projekten einsteigt, bewegt sich schnell in zwei Welten. Nach wie vor ist klassisches TK-Wissen notwendig. Das beginnt bei den bekannten Leistungsmerkmalen, geht über die Gateways zum PSTN, über Rufnummernpläne, Voice-Anwendungen bis hin zu Spezialanwendungen. Gleichzeitig erfordert die Umsetzung von IP-Telefonie erhebliches IP-Wissen.

Motivation
 IP-Adressen müssen vergeben werden, TFTP-Server eingerichtet
   und DHCP-Server konfiguriert werden
 Das zentrale Element jeder IP-Telefonie-Lösung ist der Voice-Router,
   egal ob der als Registar, Call Manager oder wie auch immer bezeichnet
   wird. Dieser setzt immer mehr auf offenen Betriebssystemen auf und seine
   Architektur verschmilzt mit der des Betriebssystems. Speziell im Bereich
   ausfallsicherer und skalierbarer Architekturen ist das eindeutig. Der Trend
   geht weg von den herstellerspezifischen Spezialtechnologien und hin zur
   Nutzung offener Betriebssystem-Funktionen
 Die Nutzung von Skripten und XML-Parameter-Dateien ist unvermeidbar
 Die Integration ins Netzwerk erfordert detailliertes Wissen über VLANs,
   PoE, Switching, Layer2/3-Strukturen, Quality of Services
 Die Schaffung einer sicheren Voice-Lösung geht nur in einem integrierten
   IT-Gesamtkonzept
 Immer mehr Applikationen gehen in Richtung Kollaboration, die Integration
   des zugehörigen Softclients ins Betriebssystem führt zu einer Verschmelzung
   von IT und TK. Nicht macht dies mehr deutlich als der Ansatz von Microsoft
   mit dem Office Communication Server und der Client-Integration in
   Office-Anwendungen

Die Entwicklung der technischen Architektur von Sprach-Lösungen entspricht genau diesem Bild. Die herstellerspezifischen und geschlossenen Architekturen öffnen sich in Form von Funktionsblöcken, die zunehmend aus einer Mischung aus offenen und geschlossenen Funktionen bestehen:

 IP-optimierte Infrastrukturen im Kern (Netzwerke, IP-Dienste,
   Verzeichnisdienste, ...)
 Voice-Routing und Call-Management als zunehmend offener Funktionsblock,
   Gestaltung von Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit mit einer Mischung aus
   offenen und spezifischen Funktionen
 Leistungsmerkmale als applikationsartiger Aufsatz auf das Basis-Call-Routing
   in einer Mischung aus genormten und herstellerspezifischen Modulen
 Applikationen, zunehmend neutral von der darunter liegenden Sprach-Lösung

Die Beherrschung dieser Architektur, dieses Wandels weg von einer rein hersteller-spezifischen und hin zu einer gemischt offenen/geschlossenen Architektur erfordert ein neues Wissensprofil für Planer und Betreiber.

Ohne tiefer in die Details einzusteigen, wird doch schnell deutlich, dass hier ein neues Berufsbild entsteht. Die Planung und auch der Betrieb einer IP-Telefonie-Lösung erfordert ein Spezialwissen, das in dieser Form bisher nicht vorhanden ist. Dem bisherigen IT-Spezialisten fehlt das TK-Wissen, dem TK-Spezialisten das IT-Wissen.


Referenten
Dipl.-Inform. Petra Borowka
Dr.-Ing. Behrooz Moayeri
Markus Geller
Dipl.-Ing. Ralf Glörfeld

 
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10.11. - 13.11.08
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