Schulungen Kongresse Zertifizierungen

| Termine für das Jahr 2013 | ||
| 30.09. - 01.10.13 | in Düsseldorf | |
Preis
€ 1.590,-- netto
In diesem Seminar lernen Sie
was aus Sicht einer VoIP-Lösung zu einer IP-Infrastruktur gehört
welche besonderen Anforderungen eine Telefonie-Lösung an die
IP-Infrastruktur stellt
wie in modernen LANs Layer 2- und IP-intelligente Netzkomponenten
zusammenarbeiten
welche Strukturierung man in einem auch für Datenkommunikation geeigneten
Netz vorfindet
wie ein einzelnes IP-Paket von einem Telefonie-Gerät zum anderen kommt
welche Protokolle dabei im Spiel sind und was man hierzu konfigurieren muss,
inklusive notwendiger Grundlagen für Fehlersuche in diesem Bereich
wie IP-Adressen und Konfigurationen in der Praxis verwaltet werden,
inklusive Verfügbarkeitssicherung für die entsprechenden Geräte
wie IP-intelligente Netzkomponenten die notwendige Netzverfügbarkeit sichern
wie typische Phasen in einer VoIP-„Sitzung“ und die zugehörigen Protokolle aussehen
welche besonderen Anforderungen an den IP-Pakettransport eine qualitativ gute
IP-Telefonie erfüllen muss
welche IP-basierten Mechanismen hier helfen, was die Telefonie-Lösung selbst
an Beiträgen leistet
inwieweit und wie IP-basiert sinnvoll Quality of Service-Beiträge geleistet bzw.
gesteuert werden
inwieweit Angriffe auf IP-Lösungen auch ein Thema für VoIP darstellen
die derzeitige Problematik mobiler Telefonerweiterungen von VoIP-Lösungen.
Wir empfehlen die Teilnahme an diesem Seminar all jenen, die die Prüfung zum ComConsult Certified Voice Engineer anstreben.
Ganz besonders aber für die Teilnehmer, die bisher wenig bis kein Netzwerk Know How, insb. TCP/IP, DNS, SIP usw., vorweisen können.
Zum Inhalt
Wer moderne TK-Lösungen umsetzen will, muss sich mit IP-Technologie befassen und detaillierte Kenntnisse aufbauen.
Dies betrifft:
Komponenten-Wissen: welche Komponenten der Lösung nutzen wie IP
Die Zuweisung von IP-Adressen zu Telefonen, Faxgeräten und Gateways
Das Arbeiten mit systematisch aufgebauten Namen anstatt mit IP-Adressen,
der Einsatz von DNS als Basis einer einfachen Handhabung von IP
Die Einrichtung von DHCP zum Boot der Telefone und anderen IP-Komponenten,
das Verstädnis, wie Komponenten ihren DHCP-Server finden und wie beim Boot
wichtige Parameter an die IP-Komponenten übermittelt werden
Aufbau und Pflege eines zentralen Konfigurationsservers durch Bereitstellung eines
FTP oder TFTP-Servers mit Boot-Konfigurationsdateien für alle Komponenten
Schnell wird man dabei auf mögliche Probleme oder Fragen stoßen:
Wie sieht der Aufbau einer VoIP Voll- oder Misch-Lösung in der Praxis aus?
Sollen feste oder variable IP-Adressen vergeben werden?
In welchem Zusammenhang stehen IP-Adressen und DNS-Namen mit Rufnummern
und Rufnummer-Plänen?
Was passiert, wenn Rufnummern oder IP-Adressen oder Namen geändert werden
sollen/müssen?
Wie passt das bisherige IP-Adressschema auf die Telefonie-Situation?
Was bedeutet die Vergabe von Namen, wie korrespondiert das mit DNS und
was muss bei der evtl. gegebenen Einbindung in übergeordnete Namensdienste
beachtet werden?
Wie muss ggf der vorhandene DHCP-Server erweitert oder parametriert werden,
um die notwendigen Parameter zum Boot der Telefone zu übermitteln?
Wie kann ein sinnvolles Change-Management realisiert werden, wenn bei Umzügen,
Deinstallationen, Neuinstallationen von Telefonen IP-Adressen und DNS-Namen
geändert werden?
Wie wird die DNS-Namensvergabe und die IP-Adresszuordnung bei einem
Softclient realisiert
Reicht die bisherige Struktur von DNS- und DHCP-Servern aus, um die neue
Welt der Telefonie einzubinden?
Wie kann eine Standort-übergreifende Verwaltung von IP-Adressen und Namen
so realisiert werden, dass keine Probleme entstehen?
Wie verfügbar muss die Lösung sein, besteht hier Bedarf, die bestehende Lösung
zu überarbeiten?
Welche Bedeutung hat NAT und die gesamte Firewall-Situation für die Lösung?
Welcher Zusammenhang besteht zu Sicherheits-Lösungen allgemeiner Art, wie erfolgt
die Zuweisung von Telefonen und anderen Geräten zu Benutzergruppen im
sicherheitstechnischen Sinne?
Diese nicht vollständige Liste zeigt, dass insbesondere auf den bisherigen TK-Planer und -Betreiber wichtige Fragen zukommen, die detailliertes IP-Wissen erfordern.
Themenschwerpunkte:
Einführung
Telefonat im IP-Netz: was läuft ab?
Instanzen: wo kommen Standards und Adressen her?
Protokollfamilie/ was wird in welchen gezeigten Schritten gebraucht
zu lösende Aufgabenstellung für „funktionierendes“ VoIP
Layer 2-Netze als Basis für IP-Kommunikation
Netzkomponenten: Abgrenzung nach Layer 2- bzw. IP-Intelligenz
Broadcast-Domänen: Notwendigkeit zur Strukturierung
Layer 2-VLANs – Trennung auf Layer 2, Kopplung über IP
IP-Adressierung
Adressierung im Überblick: Adressklassen, Schreibweisen
Subnetze und Subnetzmasken: Grundprinzip
Nutzungsbereiche von Adressen: registrierte, private, reservierte, „illegale“ Adressen
das Telefon zieht um - Konsequenzen für seine IP-Identität?!
benötigte Adressen für Telefonie: Menge, registrierte Adressen?!
Das IP-Protokoll und zugehörige Hilfsprotokolle
Paketaufbau, welche Felder sind wichtig, was sagen sie aus
Zerlegung von Paketen durch IP-Komponenten: Fragmentierung und ihre Nachteile
Routing: wie werden Wege in IP-Netzen „gefunden“? Wer macht was:
der Sender/ die Netzkomponenten?
Notwendige Zusatzdienste
IP-Management mittels DNS und DHCP aus Sicht von Voice-Lösungen
Zeitsynchronisation über NTP
Verfügbarkeit von IP-Infrastrukturen
Wegeredundanzen: dynamisches Routing „schaltet selbständig um“
DNS/DHCP: Ausfallsicherheit durch Redundanzen
DNS/ DHCP: Restrisikominimierung durch geschickte Serverpositionierung
Rufnummern in der IP Welt / ENUM
Was sind SIP URI’s?
Mapping von e.164 mittels DNS
Sprachkommunikation als „Netzwerk-Applikation“
Typische Phasen bei einem Telefongespräch
Beispielablauf einer VoIP-„Sitzung“ das SDP-Protokoll
SIP: Begriffe, typische Gesprächsphasen und SIP
SIP-Nachrichten: Format, wichtige Nachrichtentypen und Statusangaben
Performance- und Qualitätsanforderungen von VoIP-Lösungen an die IP-Infrastruktur
Übertragungsdauer / delay: Anforderungen
andere typische Qualitätsparameter und Werte
Zielkonflikt / Tuning-Aufgabe: Optimierung von delay vs.
Optimierung im QoS-Bereich
Transportssicherung bei Sprachkommunikation über IP
Adressierung: Ports
Aufgaben: Sicherung von Verlässlichkeit, Engpassbehandlung / -vermeidung
TCP: Einführung, Kurzüberblick, Bewertung der Eignung für Sprachkommunikation
UDP: Funktionsumfang, was kommt der Telefonie entgegen, was fehlt
TCP/IP und Netzwerk-Performance
Hat VoIP ein Bandbreitenproblem?
Echtzeitanforderungen durch Telefonie
RTP, RTCP als Protokolle hierzu
QoS: Möglichkeiten und Grenzen von IP, Bedarf bei VoIP
TCP/IP und Sicherheit aus Sicht der Telefonie
IP, IP-basierte Protokolle und Dienste und ihre „Sicherheitseigenschaften“
Angriffsformen mit möglicher Relevanz für IP-Telefonie
typische produktspezifische Schwachstellen
Telefonieren durch Sicherheitsbarrieren
Mobilität
Aufgabenstellung: Erweiterung von VoIP-„Anlagen“ um
mobile Telefonieendgeräte
WLANs als Basis
mobile IP
DECT over IP
Zusatzinformationen
Zeiten: Die Veranstaltung beginnt um 10:00 und endet am letzten Tag um 16:00 Uhr.
Zertifizierung: Dieses Seminar ist Bestandteil der Ausbildung zum ComConsult Certified Voice Engineer
Bonus: Jeder Teilnehmer an diesem Seminar erhält kostenlos zu den Schulungsunterlagen das Handbuch "IP-Telefonie - Grundlagen" mit Texten von Dipl.-Inform. Petra Borowka-Gatzweiler und Dr. Behrooz Moayeri. >> Veranstaltung inklusive Handbuch
Clubpunkte: Mitglieder im ComConsult Network Professional Club erhalten für diese Veranstaltung 20 Punkte.
Guter „Rundumschlag“
Sehr gut, gerne wieder!
Sehr gut ausgearbeiteter und strukturierter Vortrag
Sehr informativ
Sehr ausführlich erläutert
Sehr guter Aufbau der Schulung
2 Handbücher: lobenswert
Das Handbuch ist super!
Sehr angenehme Unterrichtsatmosphäre
Das Seminar entsprach meinen Erwartungen, sehr positiv:
Alle Folien aus dem Kurs sehr gut
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